Mit ‘Kopfpauschale’ getaggte Artikel

Was bedeuten Röslers Pläne für die Versicherten?

Mittwoch, 02. Juni 2010

Die Reformen von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler nehmen so langsam Gestalt an. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa will Rösler eine einkommensunabhängige Pauschalprämie von 30 Euro monatlich einführen. Die Prämie soll von den 50 Millionen Mitgliedern der Gesetzlichen Krankenkassen erhoben werden und somit die bisherigen Zusatzbeiträge überflüssig machen. Parallel soll der bisherige Beitragssatz von 14,9 % ( 7% AG-Anteil und 7,9% AN-Anteil)  auf 14,6% (jeweils 7,3% AG-Anteil und AN-Anteil) gesenkt werden. Für Geringverdiener ist dabei ein ermäßigter Beitragssatz vorgesehen.

Was das genau für die Versicherten bedeutet kann man an den folgenden beiden Beispielen sehen. So muss ein Arbeitnehmer mit einem Einkommen von monatlich 2500 EUR mit einer Mehrbelastung von 180 EUR jährlich rechnen.

Mehrbelastung für Arbeitnehmer mit 2500 € mtl. Einkommen

Mehrbelastung für Arbeitnehmer mit 2500 € mtl. Einkommen

Arbeitnehmer welche über der Beitragsbemessungsgrenze liegen zahlen jährlich 90 EUR mehr.

Mehrbelastung für Arbeitnehmer mit 3750 € mtl. Einkommen

Mehrbelastung für Arbeitnehmer mit 3750 € mtl. Einkommen

Seehofer schließt Kopfpauschale aus

Montag, 16. November 2009

CSU-Chef Horst Seehofer erteilt den Plänen zur Kopfpauschale eine Klare Absage. In einem Spiegelinterview sagte er „Es ist völlig ausgeschlossen, dass wir unser Gesundheitswesen durch eine einkommensunabhängige Prämie finanzieren”. Grund für diese Aussage ist, dass nach momentanen Schätzungen der Sozialausgleich einen zweistelligen Millionenbetrag bedarf.

Finanzierung des Gesundheitssystems

Mittwoch, 11. November 2009

Die Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen soll sich mal wieder ändern. Schon mit der letzten Gesundheitsreform gab es für die gesetzlichen Krankenkassen maßgeblich Änderungen auf der Einnahmenseite. So wie es momentan aussieht, wird der Gesundheitsfonds zukünftig nur noch den Arbeitgeberanteil, welche voraussichtlich bei sieben Prozent fixiert wird, und den Steueranteil verwalten. Der Arbeitnehmeranteil wird von den Lohnkosten abgekoppelt und in Form einer Pauschale vom Versicherten bezahlt. Dies würde dann wie folgt aussehen.

Finanzierung der Krankenkassen