Archiv für die Kategorie ‘Beitragssatz’

BKK Hoesch: Zusatzbeitrag von 15 Euro monatlich – Sonderkündigungsrecht wirksam

Mittwoch, 09. Februar 2011
Die BKK Hoesch hat die Einführung eines Zusatzbeitrages von 15 Euro monatlich rückwirkend ab Januar beschlossen. Fällig wird der Betrag von 45 € pro Quartal jeweils zum 10. des zweiten Monats im Quartal.

Abweichend davon wird der erste Zusatzbeitrag am 25. März 2011 fällig. Die Mitglieder bekommen schriftlichen Bescheid bis zum 24. Februar 2011.

Die Fusionsgespräche mit der Novitas BKK zur sind zuvor erfolglos gescheitert.

Da der Zusatzbeitrag neu eingeführt wird, haben die Versicherten ein Sonderkündigungsrecht und können in eine  Krankenkasse ohne Zusatzbeitrag wechseln.

Zur Liste mit allen Krankenkssen ohne Zusatzbeitrag 2011 / 2012

Musterkündigungsschreiben

Zusatzbeitrag trotz Hartz IV – Welche Versicherte sind betroffen ?

Mittwoch, 26. Januar 2011

Krankenkassen, die in diesem Jahr einen Zusatzbeitrag verlangen, bekommen für die betroffenen Mitglieder keine Extra-Erstattung vom Gesundeitsfonds.

Die jüngste Gesundheitsreform ermöglicht es nun den Kassen, diesen Fehlbetrag von Hartz-IV-Empfängern per Satzungsänderung zu erheben.

Für das Jahr 2011müssen die Hartz IV-Empfänger also den vollen Zusatzbeitrag zahlen, wenn ihre Krankenkasse entsprechend ihre Satzung geändert hat.

Laut Stiftung Warentest sind das bislang folgende Kassen:

City BKK, BKK Gesundheit, BKK Publik, BKK advita, Deutsche BKK, DAK

Verzichten werden dagegen die KKH-Allianz, BKK für Heilberufe und die BKK Phoenix.

Ein Sonderküngigungsrecht besteht nur für die Mitglieder der City BKK, weil diese den Zusatzbeitrag auf 15 Euro erhöht hat, der zum ersten mal 1. März 2011 fällig wird.

Versicherte der o.g. Kassen können kündigen wenn sie vorher schon 18 Monate bei ihrer Krankenkasse versichert waren.

Linktip:  Liste von Krankenkassen ohne Zusatzbeitrag 2011

Versicherte wechseln wegen Zusatzbeitrag – Techniker und Barmer sind die Gewinner

Mittwoch, 26. Januar 2011

Laut einer Umfrage der Leipziger Volkszeitung machen tatsächlich viele Versicherte von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch, wenn sie die Krankenkasse wegen eines Zusatzbeitrages wechseln.

So sollen über 500.000 Versicherte wegen der Erhebung eines Zusatzbeitrages gewechselt haben. Von dieser enormen Marktbewegung profitieren Kassen ohne Zusatzbeitrag.

Zu den großen Gewinnern zählen die Techniker Krankenkasse (TK) und die Barmer GEK . Die Techniker Krankenkasse hat 340.000 neue Mitglieder hinzugewonnen. Die Barmer begrüßte 100.000 neue Versicherte.

Weitere Gewinner sind die IKK Classic und die Vereinigte IKK .

Unter den Verlierern finden sich die DAK, die KKH-Allianz, oder die Deutsche BKK, die einen Zusatzbeitrag in Höhe von acht Euro erheben.

So hat die DAK einen Verlust von mehr als sieben Prozent ihrer Mitglieder hinnehmen müssen und hat zum Jahresbeginn 2011 nur noch 5,8 Mio statt 6,26 Mio Versicherte aufzuweisen. Der KKH Allianz sind sogar fast 10 Prozent der Versicherten weggelaufen.

BKK ALP Plus garantiert für 2011 und 2012 keinen Zusatzbeitrag zu erheben

Mittwoch, 12. Januar 2011

Die BKK ALP plus hat einen Zusatzbeitrag für die nächsten 2 Jahre garantiert ausgeschlossen. Das geht aus einer Pressemitteilung der bundesweit geöffneten gesetzlichen Krankenkasse hervor.

Die Versicherten haben damit eine bisher bundesweit einmalige Beitragsstabilität bis Ende 2012. Möglich werde dies durch den stetigen Mitgliederzulauf, der entsprechende Mehreinnahmen aus dem Gesundheitsfonds nach sich zieht.

In diesem Jahr erheben bislang 13 Krankenkassen einen Zusatzbeitrag zwischen 8 und 15 Euro. Für das kommende Jahr gibt es bislang keine Aussagen von weiteren Krankenkassen zum Thema Zusatzbeitrag.

Informationen über die BKK ALP plus anfordern

Januar 2011: Zwölf Krankenkassen erheben weiter Zusatzbeitrag

Mittwoch, 05. Januar 2011

Zum Jahresbeginn 2011 gibt es 12 gesetzliche Krankenkassen, die weiterhin einen Zusatzbeitrag von ihren Versicherten erheben. Vier Kassen schütten dagegen eine Prämie aus.

Die Höhe der Zusatzbeiträge bewegt sich von Kasse zu Kasse unterschiedlich zwischen acht bis maximal 15 Euro. die NOVITAS BKK und die Esso BKK haben den Zusatzbeitrag abgeschafft, bei der GBK Köln ist er durch Fusion weggefallen

Versicherte der DAK, der BKK Gesundheit, der KKH Allianz oder der Deutsche BKK bezahlen weiter acht Euro im Monat. Bei der BKK für Heilberufe werden 10 Euro fällig und Spitzenreiter City BKK verlangt 15 Euro im Monat.

Den umgekehrten Weg einer bedingungslosen Jahresprämie für ihre Versicherten gehen dagegen die BKK A.T.U . , die BKK Wirtschaft und Finanzen und die hkk-Handelskrankenkasse .

Insgesamt sind ca. 8 Mio gesetzlich Versicherte von einem Zusatzbeitrag betroffen. Diese können, wenn sie 18 Monate Mitglied waren, die Mitgliedschaft mit einer Frist von 2 Monaten kündigen und in eine andere Kasse wechseln. So lassen sich leicht über 100 € pro Jahr bei den Gesundheitskosten sparen. Wählt man einen Wahltarif oder weitere Vorteile, kommt man auf eine Ersparnis bis zu 900 Euro.

Weil die City BKK die einzige Kasse ist, die ihren Zusatzbeitrag sogar erhöht hat, haben die Versicherten hier in jedem Fall ein Sonderkündigungsrecht

advita BKK und BKK Heilberufe erheben 2011 weiter Zusatzbeitrag

Montag, 20. Dezember 2010

Die advita BKK hat heute bekanntgegeben, im kommenden Jahr weiterhin den Zusatzbeitrag von 8 Euro zu erheben. Die Versicherten bekämen dafür ein an Nachhaltigkeit orientiertes Leistungsportfolio geboten, was Billig-Kassen so nicht bieten könnten.

Weiterhin gab die BKK Heilberufe die Meldung heraus, im kommenden Jahr insgesamt 120 € zusätzlich von ihren Versichertn zu erheben. Die Mehrbelastung von 10 Euro im Monat tritt anstelle der von des Gesundheitsreform abgeschafften prozentualen Zusatzbeitrages. Gutverdiener, die bislang bis zu 37,50 Euro hatten berappen müssen, werden also dabei entlastet.

Die Novitas BKK gab hingegen bekannt, den Zusatzbeitrag von 8 Euro zum Jahreswechsel abzuschaffen.

BKK Wirtschaft & Finanzen: Prämie von 60 Euro je Mitglied für 2011

Freitag, 10. Dezember 2010

Mit der BKK Wirtschaft und Finanzen kommt eine weitere Krankenkasse hinzu, welche ihren Mitgliedern im Jahr 2011 eine Prämie zurückerstattet.

Anspruch auf die Prämie haben alle beitragspflichtigen Mitglieder der BKK Wirtschaft & Finanzen. Eine Antragstellung für die Auszahlung der Prämie ist nicht notwendig, des weiteren erhalten selbstverständlich auch im Laufe des Jahres 2011 in die BKK eintretende Versicherte Anfang 2012 eine anteilige Prämie ausgezahlt.

Eine Übersicht welche Krankenkassen ebenfalls eine Prämie ausschütten, bzw. einen Zusatzbeitrag erheben finden sie in den folgenden Links:

hkk Erste Gesundheit schüttet weiterhin 60 € Prämie für Versicherte aus

Montag, 06. Dezember 2010

Die Bremer Handelskrankenkasse hkk schüttet auch im Jahr 2011 Prämie aus. Im Frühling werden Schecks über 60 Euro automatisch per Post an alle beitragspflichtigen Versicherten versendet.

Auch Neukunden erhalten die Prämie bedingungslos. Wer noch kein ganzes Jahr bei der hkk versichert ist, bekommt eine anteilige Prämie nach Monaten.

Schon in diesem Jahr haben 24.000 Versicherte zur hkk gewechselt, als einige Kassen damit begonnen hatten, Zusatzbeiträge einzuführen.

unverbindlich Unterlagen über die hkk anfordern

Zurück in die GKV nach PKV-Tariferhöhung ?

Mittwoch, 01. Dezember 2010

Sehr viele private Krankenkassen erhöhen zum Jahreswechsel 2011 die Beiträge. Für viele Privatversicherte stellt sich die Frage, ob es ein Zurück in die gesetzliche Krankenkasse gibt.

Zum Beitrag

Grüne wollen Bürgerversicherung – Reformkonzept beim Bundesparteitag angenommen

Montag, 22. November 2010

Auf dem Bundesparteitag der Grünen in Freiburg am 19. November sprachen sich die Delegierten für das Reformkonzept einer Grünen Bürgerversicherung aus.

Damit machen die Grünen die Gesundheitspolitik zum Top-Wahlkampfthema.

Das Reformmodell einer grünen Bürgerversicherung geht weit über das von SPD-Generalsekretärin Nahles kürzlich wieder ins Gespräch gebrachte sozialdemokratische Modell hinaus.  Im Gegensatz zum SPD-Konzept soll die PKV als Vollversicherung tatsächlich abgeschafft werden.

Eine wissenschaftliche Studie der Uni Bremen hatte ergeben, dass mit dem solidarischen Reformkonzept  der Beitragssatz  spürbar sinken könnte. Auf dem Parteitag wurde als Richtwert das Ziel von 12,5 Prozent verlautbart.

Zu den Chancen einer politischen Umsetzung zusammen mit der SPD in einer neugewählten Bundesregierung äußerte sich die grüne Gesundheitssprecherin Birgitt Bender in einem Interview.